Use Case Dealrooms - Menschen und Informationen zusammenbringen

Für bestimmte Aufgaben bietet es sich an, alle Beteiligten sowie alle notwendigen Informationen schnell und möglichst ohne viele Hürden an einen Tisch zu bringen. Genau das soll das Ziel eines Dealrooms sein. Wie der Name „Dealroom“ schon vermuten lässt, geht es ganz konkret um die Bearbeitung eines Deals bzw. einer Verkaufschance.

Typischerweise werden neue Verkaufschancen in einem CRM angelegt. Der jeweilige Deal wird dort, je nach Entwicklungsstufe, mit verschiedenen Informationen angereichert. Die notwendigen Abstimmungen sowie die zugehörigen Unterlagen, welche in der Entwicklung der jeweiligen Verkaufschance entstehen, werden im besten Fall in Form von Ergebnissen direkt mit im CRM abgelegt.

Die dazu notwendigen Arbeitsschritte passieren oft losgelöst außerhalb des CRMs. Schließlich ist das CRM für die Pflege der Verkaufschance und nicht in erster Linie für die Kollaboration zu dieser Verkaufschance ausgelegt.

Eins und Eins zusammenbringen - die Verknüpfung von CRM und einer Kollaborationsplattform

Mit einer Verknüpfung des CRM und einer Kollaborationsplattform gibt es nun die Möglichkeit, direkt aus dem CRM eine Gruppe - den so genannten „Dealroom“ in der Kollaborationsplattform zu eröffnen. Dieser Raum kann sofort eröffnet werden und bietet dem Nutzer von Anfang an alle Vorteile einer modernen Kollaborationsplattform in Verbindung mit einem CRM.

Abbildung 1: Aus CRM Daten in SAP Jam wird direkt ein Dealroom angelegt

Was kann ein Dealroom?

Der Dealroom ist der virtuelle Raum, in welchem kollaborativ an der Bearbeitung der Verkaufschance zusammengearbeitet wird. Hier treffen alle Informationen sowie alle notwendigen Personen zusammen, um an einer Verkaufschance bzw. einem Lead zu arbeiten und diese zu entwickeln. Durch die Verknüpfung von CRM mit einem Social Collaboration Tool fließen die relevanten CRM-Daten der Verkaufschance direkt in den Dealroom.

Aufbau eines Dealrooms

Durch die CRM-Verknüpfung besteht die Möglichkeit, verschiedene Informationen aus dem CRM anzuzeigen bzw. einfließen zu lassen. Dies beinhaltet allgemeine Informationen zum Unternehmen sowie den Kontaktpersonen. Hinzu kommen nun für den jeweiligen Deal relevante Informationen wie mögliches Auftragsvolumen, Abschlusswahrscheinlichkeit sowie Termine bzw. Meilensteine.

Neben den Daten aus dem CRM, welche im Dealroom angezeigt und durch eine bidirektionale Integration direkt aus dem Dealroom im CRM angepasst werden, gibt es auch Platz für alle notwendigen Arbeitsschritte, Entscheidungen, Dokumente und die allgemeine Kommunikation rund um den Deal.

Abbildung 2: Im Dealroom werden alle relevanten Informationen aus dem CRM angezeigt

Vorteile eines Dealrooms

  • Förderung der Zusammenarbeit und Steigerung der Produktivität
    Durch eine einheitliche Plattform für die komplette Kommunikation in Zusammenhang mit der Bearbeitung des Deals werden Kommunikationsströme auf einer Plattform zusammengetragen. Mitarbeiter können somit effizienter arbeiten und sind in der Lage Dokumente und Angebote schneller zu finalisieren.
  • Erhöhung der Annahme von Social Collaboration Lösungen
    Durch die Nähe des Einsatzszenarios zum Business-Prozess liegt er nah an der täglichen Arbeit und fordert somit die Annahme des Systems.
  • Transparenz und Förderung der Beteiligung
    Durch eine Offenlegung der Kommunikation bietet das System auch nicht direkt Beteiligten eine Möglichkeit, sich zu beteiligen, was im Vergleich zu einer eher geschlossenen Mail- und Meeting-Kommunikation nicht unbedingt gegeben ist. Alle Prozesse sind für jedermann im Dealroom sichtbar, sodass jeder immer über den aktuellen Status informiert ist.
  • Vermeidung von Medienbrüchen
    Alle Daten und Informationen liegen zentral im Dealroom. Durch die Integration werden Inhalte aus beiden Systemen in dem jeweils anderen angezeigt und können, je nach Ausbaustufe der Integration, auch in beiden bearbeitet werden.

 

Bildnachweis: Titelbild © stocksnap.io

 

Kommentare

Jam

Neuen Kommentar schreiben